Wer war das? Oder der gute Umgang mit Fehlern

Zahlreiche Unternehmen sprechen von einer positiven Fehlerkultur oder schreiben in Leitbildern Sätze wie „Bei uns dürfen Fehler gemacht werden“. In der Realität sieht dies häufig ganz anders aus. Passiert ein Fehler, wird nach einem Schuldigen gesucht. Hand aufs Herz, haben Sie sich nicht auch schon das ein oder andere Mal gefragt „wer war das“? Und Sie wollten unbedingt von Ihrem Mitarbeitenden wissen warum denn der Fehler passiert sei. Mal ehrlich, das bringt Sie kein bisschen weiter. 

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Abenteuer & Wissen: Nelson Mandela – Ein Leben für die Freiheit

Kennen Sie Rolihlahla? Das ist der Geburtsname einer der größten Führungspersönlichkeiten unserer Zeit. Nelson Rolihlahla Mandela (1918 – 2013) gilt als Ikone Südafrikas.

Aufgewachsen in einem armen Umfeld war er Viehirte, Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer. Mehr als 27 Jahre war Nelson Mandela inhaftiert und schaffte es trotz schwierigster Bedingungen, sich für die Rechte der Schwarzen einzusetzen. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wurde er der erste schwarze Präsident Südafrikas und setzte in seinem unermüdlichen Kampf gegen die herrschende Rassentrennung geschichtliche Meilensteine für eine ganze Nation.

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5 Fragen an Michael J. Kolodziej

Was bedeutet für Sie Führung?

„Leader sollten führen, soweit sie können – und sich dann in Luft auflösen. Die Asche sollte nicht das Feuer ersticken, das sie entzündet haben.“ H.G. Wells

Schon immer sahen sich Führungskräfte auf allen Ebenen und in allen Sektoren mit Herausforderungen und Veränderungen konfrontiert. Und nie konnten sie ihnen mit den Denk- und Verhaltensmustern der Vergangenheit beikommen. Deshalb war und ist ein Umdenken notwendig und muss ein zeitgemässer Ansatz entwickelt werden. Führung im Sinne der Lernwege der Zukunft bedeutet, widerstrebende Interessen mit- und untereinander zu verbinden. Nicht das Eigeninteresse ist damit gemeint, sondern das ehrliche Interesse am anderen und seiner Entwicklung. Wer sich mit Führung auseinandersetzt, sollte sich zuerst mit der Frage nach dem Wesen des Menschen befassen. Und damit landet jeder Mensch zuerst bei seinem eigenen Menschsein. Fragen, wie erschließe ich für mich neue Quellen oder noch allgemeiner, wie sollte der Mensch in der heutigen Zeit sich um sein Menschsein bemühen, um in der Zukunft die wartenden Gestaltungsaufgaben wahrzunehmen? Diese notwendige Selbsterkenntnis führt dann zu einem individuellen Erkenntnisweg. Gemeinsam mit anderen wird aus dieser Haltung heraus eine neue Zusammenarbeits-, Führungs- und auch Unternehmenskultur geschaffen.

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Wer kann schon Gedanken lesen?
Kommunizieren Sie Ihre Erwartungen

Erst neulich habe ich im Führungstraining eine Übung gemacht, die die eigene Reflexion ankurbeln soll. Unter anderem arbeite ich gerne mit der Frage: „Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Mitarbeiter?“. Die Liste ist in der Regel groß und die Führungskräfte lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Und darauf stelle ich dann eine weitere wichtige Frage: „Wie kommunizieren Sie Ihre Erwartungen an den Mitarbeiter (oder den Vorgesetzen?)“. Spannend war die daraufhin entbrannte Diskussion, die ich übrigens häufig mit Führungskräften führe. Ich erhielt Aussagen wie: „Die Erwartungen sind doch selbstverständlich, darüber haben wir im Jahresgespräch letztes Jahr gesprochen“ oder „das wissen die“. „Woher?“ lautet meine knappe Antwort.
Woher soll der Mitarbeiter wissen, was Sie als Führungskraft von ihm erwarten? Die einzige Ausnahme ist, wenn ein Mitarbeiter die Fähigkeit des Gedankenlesens beherrscht…

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Radikal digital: Weil der Mensch den Unterschied macht – 111 Führungsrezepte

Kennen Sie Reinhard K. Sprenger? Er galt lange Zeit als DER Motivationsexperte. Er ist bekannt dafür, dass er sich immer sehr kritisch mit Themen auseinandersetzt. Wer Sprenger liest, muss es mögen, dass er polarisiert. Sein neues Buch „Radikal digital – Weil der Mensch den Unterschied macht“ bietet einen sehr guten Überblick über das Thema Digitalisierung. Im März 2018 erschienen bietet das Buch eine sehr aktuelle Sichtweise auf die Themen.

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5 Fragen an Frau Prof. Dr. Jutta Rump

Jutta Rump ist Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen. Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen (IBE). Laut Personalmagazin gehört sie zu den „40 führenden Köpfen des Personalwesens“ und zu den acht wichtigsten Professoren für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum.

In zahlreichen Unternehmen und Institutionen ist Frau Prof. Rump als Projekt- und Prozessbegleiterin tätig. Sie ist Mitglied in diversen Organisationen auf Bundes- und Landesebene.

Mit ihr habe ich über die Arbeitswelt von morgen, Arbeitgeberattraktivität und die Personalherausforderungen der mittelständischen Unternehmen gesprochen. Lesen Sie selbst!

 

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Mehr Zeit zum Führen oder die Wiederentdeckung der Langsamkeit

Kürzlich berichtete mir eine Führungskraft im Seminar von ihrem Tagesablauf. Perplex stand ich im Seminarraum und fragte „Wie schaffen Sie das alles?“ – Die Antwort war: „Gar nicht!“ Entschuldigung, aber da läuft etwas gewaltig schief. Oder geht es Ihnen etwa auch so im Tagesgeschäft?

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