Emotionscoaching

Wenn Verstehen allein nicht reicht.

Eigentlich wissen wir erstaunlich oft, was wir tun müssten. Wir wissen, dass wir ein Gespräch führen sollten, dass wir Grenzen setzen müssten oder dass uns die Reaktion eines anderen Menschen nicht tagelang beschäftigen sollte.

Und trotzdem passiert etwas anderes.

Wir weichen aus, ärgern uns länger als wir möchten, zweifeln an uns oder reagieren in bestimmten Situationen stärker, als wir es selbst nachvollziehen können.

Genau solche Momente finde ich im Coaching spannend. Denn manchmal hilft es nicht, noch mehr über Kommunikation, Führung oder das eigene Verhalten zu wissen. Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen und zu verstehen, was unter der Oberfläche passiert.

Denn Veränderung beginnt nicht immer beim Verhalten. Manchmal beginnt sie bei der Emotion dahinter.

Emotionscoaching Freiburg

Gerade Führungskräfte und Unternehmer sind es gewohnt, Probleme zu analysieren und Lösungen zu finden. Das funktioniert in vielen Situationen hervorragend.

Bei uns selbst ist es manchmal etwas komplizierter.

Da gibt es vielleicht den Mitarbeiter, bei dem eine einzige Bemerkung genügt und wir innerlich auf 180 sind. Das Gespräch, das wir seit Wochen führen wollen und trotzdem immer wieder verschieben. Den Anspruch, alles perfekt machen zu müssen. Die Schwierigkeit, Nein zu sagen. Oder diesen einen Gedanken vor einer wichtigen Entscheidung: Was, wenn ich falsch liege?

Rational können wir uns vieles davon erklären. Und trotzdem verändert sich dadurch nicht automatisch unsere Reaktion.

Für mich ist das der Blick unter den Eisberg.

Über der Wasseroberfläche sehen wir unser Verhalten, unsere Kommunikation und unsere Entscheidungen. Darunter liegen Erfahrungen, Bewertungen, Bedürfnisse, innere Überzeugungen und Emotionen, die unser Verhalten wesentlich mitsteuern.

Wer Veränderung nur an der Oberfläche versucht, kommt deshalb manchmal nicht weiter.

Gerade in Führung spielt diese Ebene eine größere Rolle, als wir manchmal glauben.

Wer Verantwortung trägt, erlebt Widerstand, Kritik, Unsicherheit, Konflikte und Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, obwohl nicht alle Informationen vorhanden sind.

Natürlich braucht es dafür Führungskompetenz.

Aber es braucht auch die Fähigkeit, die eigenen Reaktionen zu verstehen.

Denn wie ich mit Kritik umgehe, wie gut ich Grenzen setzen kann, wie sehr mich die Meinung anderer beeinflusst oder wie souverän ich in Konflikten bleibe, hat nicht nur mit meinem Wissen über Führung zu tun.

Es hat auch mit mir zu tun.

Für mich gehört Emotionscoaching deshalb ganz selbstverständlich zur Selbstführung.

Denn wer andere führen will, sollte lernen, sich selbst zu verstehen und zu führen.

Vielleicht gibt es ein Thema, von dem Du schon länger weißt, dass es Dich beschäftigt.

Du hast es reflektiert. Du verstehst vielleicht sogar, woher es kommt.

Und trotzdem ist es noch da.

Dann müssen wir nicht noch länger darüber nachdenken, was Du eigentlich tun solltest.

Vielleicht lohnt es sich, herauszufinden, was Dich bisher davon abhält.

Wenn Du wissen möchtest, ob Emotionscoaching für Dein Anliegen sinnvoll sein kann, lass uns darüber sprechen.

Persönlich. Vertraulich. Auf Augenhöhe.