Die Bedeutung des Feedbacks und sein derzeitiges Schattendasein im Führungsalltag

Wie lange Mitarbeitende im Unternehmen bleiben und wie produktiv sie in dieser Zeit sind, hängt in erster Linie vom Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten ab. Das belegte unter anderem der im vergangenen Monat vorgestellte Engagement Index 2016 des Beratungsunternehmens Gallup in Berlin. Grundsätzlich sind laut Gallup-Studie die deutschen Arbeitnehmer zufrieden mit sich und ihrem Leben, sie bewerten die ökonomische Lage positiv und bangen kaum um ihren Arbeitsplatz. Auch ihre Arbeitseinstellung ist positiv. Allerdings ergab die Umfrage unter insgesamt 1.413 zufällig ausgewählten Arbeitnehmern, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden emotional kaum an ihren Arbeitgeber gebunden ist. Das wirkt sich direkt auf wichtige Wettbewerbsfaktoren wie Fehlzeiten, Produktivität, Rentabilität, Qualität und Kundenbindung aus. Denn Arbeitnehmer, die sich emotional nicht an ihren Arbeitgeber gebunden fühlen, zeigen wenig Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein – und schweigen auch häufiger zu Fehlentwicklungen. Problematisch für Arbeitgeber ist die hohe Wechselbereitschaft einer gering gebundenen Belegschaft. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels stellt sie Unternehmen vor große Herausforderungen. Ein wichtiger Faktor, um Mitarbeitende zu halten und zu binden, ist neben Arbeitsplatzsicherheit, Entlohnung, Sozialleistungen oder flexible Arbeitszeit die emotionale Bindung zum Unternehmen. Laut Marco Nink, Senior Practice Consultant bei Gallup, wird emotionale Bindung im direkten Arbeitsumfeld erzeugt, und der direkte Vorgesetzte ist dabei das A und O. weiterlesen…

5-Tage-Programm „Trainieren Sie Ihre Führungskompetenzen“

Heute möchte ich Ihnen ein leicht umsetzbares 5-Tage-Programm an die Hand geben, um Ihre Soft Skills, die sozialen Kompetenzen in der Führungsarbeit, zu trainieren. Ein regelmäßiges Training bewirkt, dass Sie in Ihrer täglichen Führungsarbeit irgendwann ganz automatisch diese Kompetenzen einsetzen. Belohnt werden Sie für Ihre konsequente Arbeit an sich selbst mit zufriedenen Mitarbeitenden und einem besseren Miteinander. Probieren Sie es einfach aus!

Übung macht den Meister: Trainieren Sie Ihre Führungskompetenzen – jeden Tag
Mit zunehmendem Wandel der Arbeitswelt hin zu mehr Projektarbeit, interdisziplinären, agilen oder sogar virtuellen Teams und mehr Eigenverantwortung bei jedem Einzelnen wird die Bedeutung der sozialen Kompetenzen weiter steigen. Das Schöne ist, diese Kompetenzen lassen sich trainieren. Nicht von heute auf morgen oder in einem Wochenendseminar, sondern durch Bewusstsein, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, Beobachtung und Selbstreflexion.

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Starke Führungskräfte machen starke Mitarbeiter – Aber wer kümmert sich um die Führungskräfte?

Starke Führungskräfte sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Sie halten der Geschäftsführung den Rücken frei und beeinflussen sehr stark durch ihre Arbeit, dass die Ergebnisse im Unternehmen erzielt werden.

Wer sind Ihre Zugpferde im Unternehmen? Und wissen sie auch, welche Bedeutung sie für das Unternehmen haben? Kennen, verstehen und setzen Ihre Führungskräfte die Vision, Mission, Strategie und Ziele Ihres Unternehmens um? Wenn nein, warum nicht?

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„Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich“

Er ist schonungslos, kritisch und er spricht Klartext. Larry Winget wird in Fachkreisen auch der „Pitbull der Persönlichkeitsentwicklung“ genannt. Er polarisiert bereits in den ersten Minuten so stark, dass Sie gewillt sind, die CD auszuschalten. Bleiben Sie jedoch dran. Es lohnt sich.

Winget vertritt die Meinung, dass die meisten von uns ihr Leben viel zu sehr verkompliziert haben und es obendrein auch noch viel zu ernst nehmen. Er ist gegen Jammern, Dummheit und Faulheit und begründet das sehr anschaulich.

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„Das anständige Unternehmen. Was richtige Führung ausmacht – und was sie weglässt“

Mahl ehrlich, braucht die Führung in Deutschland eine weitere Lektüre, die mit erhobenem Zeigefinger auf die Welt der Unternehmer und Führungskräfte schaut? Ist sie wirklich so korrekturbedürftig, dass es eines solchen Buches bedarf? Haben die Führungskräfte etwa den „Anstand verloren“. Das waren meine ersten Gedanken, als ich vom neuen Buch des Managementberaters Reinhard K. Sprenger gehört habe.

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Attraktive Führungskultur als Wettbewerbsvorteil im Mittelstand

Seit 2001 untersucht das Gallup-Institut, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber ist und damit ihr Engagement und die Motivation bei der Arbeit. Der Gallup Engagement Index ist Deutschlands renommierteste und umfangreichste Studie zur Arbeitsplatzqualität. Und Jahr für Jahr sind die Ergebnisse ernüchternd. Die im März erschienenen Ergebnisse finden Sie hier. 2015 lag der Fokus der Studie auf der Kommunikation: Dem Dialog der Führungskraft mit dem Mitarbeiter. Nicht einmal jeder zweite Arbeitnehmer gibt an, dass er im vergangenen halben Jahr mit seinem Vorgesetzten ein Gespräch über seine Leistung bei der Arbeit geführt hat – obwohl der Dialog nachweislich einen positiven Einfluss auf die emotionale Bindung der Mitarbeiter hat. Nur 16 Prozent der Arbeitnehmer sind laut Studienergebnis mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit. Die große Mehrheit, 68 Prozent der Beschäftigten, macht lediglich Dienst nach Vorschrift, und 16 Prozent der Werktätigen sind emotional unbeteiligt und haben innerlich bereits gekündigt. Ernüchternde Ergebnisse, wie gesagt.

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Vom Leidbild zum Leitbild

Seit Mitte Januar begleite ich wieder Unternehmen dabei, ihre Führungskultur auf den Prüfstand zu stellen. In meinen Workshops haben die Teilnehmer den Führungsanspruch definiert und – ergänzend oder in Anlehnung an das Unternehmensleitbild – ein Führungsleitbild erstellt. Das Führungsleitbild unterscheidet sich dahingehend vom Unternehmensleitbild, dass es dieses vielmehr um wichtige Aspekte der Führung ergänzt und die Frage des Führungsanspruches eines Unternehmens beantwortet. Der amerikanische Topmanager Lee Iacocca, bringt es mit seinem Zitat treffend auf dem Punkt: „Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.“

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